Griechische Marterl…

… sind eigentlich Kirchen für die Menschen, die an diesem Ort ihr Leben ließen. Manchmal schon schäbig und verrostet, andermal pompöse Kathedralen. Innen sind Ikonen von Heiligen, Lämpchen, Öl und manchmal auch Ouzo, Wein oder Zigaretten.

In den ersten zwei Stunden nach meiner Ankunft und der Fahrt durch das Pindar Gebirge, hörte ich nach etwa 100 Totenkirchen zu zählen auf. Es waren einfach zu viele. An manchen Kurven drei, vier oder fünf. Ich dachte, die Strasse muss die Todesursache Nr: 1 in Griechenland sein.

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2 Antworten zu Griechische Marterl…

  1. Anthony Kauders schreibt:

    Hallo Easy Rider,

    erinnert mich an Potosi, Bolivien, wo die Minenarbeiter kleinen Puppen
    (meistens Abbildungen vom Teufel) Zigaretten, Schnaps und vor allem
    Koka-Blätter als Opfer anboten. In den Minen war es unerträglich heiss,
    aber wo Du jetzt bist hoffentlich nicht!

    Bis bald,

    Stubenhocker

  2. joss bachhofer schreibt:

    Lieber Stubenhocker, ich sitz grad am Meer kurz vor der türkischen Grenze, häng die Beine ins Wasser und trink ein Bierchen auf deine Gesundheit. Morgen gehts weiter nach gallipolis und dann nach Troja. Machs gut derweil!

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